Steuerplanung in der Wirtschaftskrise

Mittwoch, 24. Februar 2010, 16:30 Uhr

PricewaterhouseCoopers AG
Fuhrberger Str. 5
30625 Hannover


Referent:
Claus Joachimsen,
PCW, Partner

In der Krise ist das Thema "Steuern" alles andere als untergeordnet. Wichtig ist vor allem, die Liquidität im Unternehmen zu sichern und unnötige Steuerabflüsse auszuschließen. Insbesondere bei der häufig von den Unternehmen angestrebten Liquiditätsbündelung im Stammhaus können Quellensteuern anfallen, die es zu vermeiden gilt. Daneben empfiehlt es sich, die laufenden Steuerzahlungen so weit wie möglich zu senken. Doch die Krise hat aus steuerlicher Sicht auch viele Chancen: Von der optimalen Strukturierung von möglichen Unternehmenskäufen über die Nutzung laufender Verluste bis hin zur Umstellung des derzeitigen Geschäftsmodells auf Basis einer niedrigen Bewertung kann mittel- bis langfristig die Unternehmenssteuerquote zum Teil signifikant gesenkt werden - und dies bedeutet mehr Cash-Flow im Unternehmen, das für Investitionen verwendet werden kann.